Jüdischer Zukunftskongress

Berlin, 05.–11. November 2018

Das jüdische Leben in Berlin ist 2018, 80 Jahre nach den Novemberpogromen des Jahres 1938, so vielfältig, wie es nach Zweitem Weltkrieg und Shoah kaum vorstellbar gewesen war. Die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung jüdischen Lebens in Europa trifft heute auf eine dynamische jüdische Zivilgesellschaft. In Religion, Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gestalten junge Jüdinnen und Juden nicht nur ihre eigene vielstimmige Gemeinschaft: Sie gestalten unsere Gesamtgesellschaft mit, in Berlin und darüber hinaus.

Dieser neuen jüdischen Vielfalt, ihren Positionen, Zukunftsperspektiven und Herausforderungen, widmete sich der Jüdische Zukunftskongress, der von der Leo Baeck Foundation in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa initiiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung wesentlich unterstützt wurde. Der Zentralrat der Juden in Deutschland war als wichtiger Partner dabei, sowie 35 weitere Partnerinstitutionen.

1.200 Menschen besuchten die spannenden, zum Teil kontroversen, Diskussionen und Podien. Die breite überregionale Berichterstattung unterstrich den großen Erfolg des Kongresses. Deutschlandfunk Kultur war Medienpartner.